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Anlage EKS: was in jeden Punkt und jede Tabellenzeile gehört

Die Anlage EKS erklärt dem Jobcenter das Einkommen aus selbständiger oder freiberuflicher Tätigkeit: 9 Seiten, 60 nummerierte Punkte und fünf Seiten Monatstabellen. Sie wird ZWEIMAL pro Bewilligungszeitraum ausgefüllt, am Anfang mit geschätzten Zahlen und am Ende mit den tatsächlichen. Und sie trägt ZWEI Unterschriften: die antragstellende Person unterschreibt die Abschnitte A bis D, die selbständige Person die Abschnitte F bis G. Sind Sie beides, unterschreiben Sie zweimal. Diese Anleitung geht das Formular Seite für Seite durch: Oben sehen Sie die Originalseite, darunter steht zu jedem Punkt und zu jeder Tabellenzeile, was hineingehört. Die Felder auf den Bildern sind interaktiv: Fahren Sie mit der Maus darüber oder tippen Sie darauf. In den Monatstabellen erklärt jede Zelle ihre Zeile, egal in welcher Monatsspalte Sie landen.

  1. 1. Seite 1: zwei Personen, Zeitraum und die Art der Erklärung (Punkte 1-9)

    Anlage EKS Seite 1: Abschnitt A antragstellende Person, Abschnitt B selbständige Person, Abschnitt C Bewilligungszeitraum, Punkte 1 bis 9
    Tippen oder fahren Sie über ein markiertes Feld, um die Erklärung zu sehen.

    Wie bei EK und WEP geht es um zwei Personen: Abschnitt A ist die antragstellende Person, Abschnitt B die selbständige. Punkt 8 legt fest, in welchem Modus Sie das Formular ausfüllen, und das entscheidet über alle Zahlen weiter hinten.

    Abschnitt A: wer den Antrag stellt

    1-3
    Vorname, Nachname und Geburtsdatum der antragstellenden Person.
    4
    Nummer der Bedarfsgemeinschaft, falls vorhanden. Steht im Briefkopf jedes Jobcenter-Schreibens.

    Abschnitt B: die selbständige Person

    5-7
    Vorname, Nachname und Geburtsdatum der selbständig oder freiberuflich tätigen Person. Für jede solche Person in der Bedarfsgemeinschaft gibt es eine eigene EKS.

    Abschnitt C: Zeitraum und Modus

    8
    Vorläufig oder abschließend. Vorläufig heißt: Sie schätzen die Zahlen für die kommenden Monate. Abschließend heißt: der Zeitraum ist vorbei und Sie tragen die tatsächlichen Zahlen mit Belegen ein. Dieselbe EKS wird also zweimal ausgefüllt.
    9
    Der Bewilligungszeitraum, in der Regel 6 Monate. Bei einer vorläufigen Erklärung tragen Sie den Monat der Antragstellung ein und rechnen 6 Monate; bei einer abschließenden Erklärung nehmen Sie den Zeitraum aus Ihrem Bewilligungsbescheid.
  2. 2. Seite 2: Betriebsdaten und die erste Unterschrift (Punkte 10-22)

    Anlage EKS Seite 2: Abschnitt D Betriebsdaten und Abschnitt E mit der Unterschrift der antragstellenden Person, Punkte 10 bis 22
    Tippen oder fahren Sie über ein markiertes Feld, um die Erklärung zu sehen.

    Oben die Stammdaten des Betriebs, unten schon die erste Unterschrift. Sie gilt nur für die Abschnitte A bis D; die zweite Unterschrift steht auf Seite 9.

    Abschnitt D: der Betrieb

    10
    Firmenname. Ohne eingetragene Firma genügt der eigene Name.
    11-14
    Anschrift der Betriebsstätte: Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort. Arbeiten Sie von zu Hause, ist das Ihre Wohnanschrift.
    15
    Gewerbe oder Tätigkeit, also was Sie konkret tun. Steht auf dem Gewerbeschein.
    16-17
    Beginn der Tätigkeit im Format MM.JJJJ und, falls sie beendet wurde, das Ende.
    18
    Rechtsform des Unternehmens, zum Beispiel Einzelunternehmen, GbR, GmbH oder e. K.

    Abschnitt E: Unterschrift der antragstellenden Person

    19-20
    Datum und Unterschrift. Damit bestätigen Sie die Abschnitte A bis D, nicht die Zahlen. Die kommen erst auf Seite 9 dran.
    21-22
    Nur bei gesetzlicher Betreuung: Datum und Unterschrift der Betreuung.
  3. 3. Seite 3: Räume, Personal, Umsatzsteuer, Zuschüsse und Darlehen (Punkte 23-41)

    Anlage EKS Seite 3: Abschnitt F mit Fragen zu gewerblicher Nutzung, Personal, Umsatzsteuerpflicht, Zuschüssen und Darlehen, Punkte 23 bis 41
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    Die Weichenseite. Punkt 32 ist die wichtigste: Sind Sie nicht umsatzsteuerpflichtig, bleiben später alle Umsatzsteuerzeilen der Tabellen leer, das sind fünf Zeilen weniger.

    23
    Wird die Wohnung oder das Eigenheim ganz oder teilweise gewerblich genutzt. Bei Ja können anteilige Wohnkosten zu Betriebsausgaben werden.
    24-25
    Anzahl der gewerblich genutzten Räume und deren Fläche in Quadratmetern.
    26
    Bekommen Sie Produkte kostenfrei und auf Dauer, etwa für Produktplatzierung. Bei Ja eine Auflistung mit Art und Wert beilegen; diese Produkte gehören später in Zeile A3.
    27-28
    Beschäftigen Sie Personal und wie viele Personen insgesamt, ohne Sie selbst.
    29-31
    Ist weiteres Personal geplant, wie viele und ab wann.
    32
    Umsatzsteuerpflicht. Bei Nein entfallen in Abschnitt G sämtliche Angaben zur Umsatzsteuer und zur Vorsteuer, also die Zeilen A5.1 bis A5.3 sowie B17 und B18. Kleinunternehmer nach § 19 UStG kreuzen hier Nein an.
    33-34
    Erhalten Sie Zuschüsse oder Beihilfen, etwa Einstiegsgeld, Lohnkostenzuschuss oder Agrarförderung, und haben Sie welche beantragt. Nachweise zu Träger, Art, Dauer und Höhe beilegen.
    35
    Haben Sie für den Betrieb ein Darlehen aufgenommen. Bei Nein bleiben die Punkte 36 bis 41 leer.
    36-39
    Höhe des Darlehens, Datum des Geldeingangs, Beginn der Rückzahlung und die monatliche Tilgungsrate.
    40-41
    Welche Betriebsausgaben mit dem Darlehen finanziert wurden und in welcher Höhe.
  4. 4. Seite 4: Tabelle A, die Betriebseinnahmen (Punkte 42-44)

    Anlage EKS Seite 4: Tabelle A mit den Betriebseinnahmen je Kalendermonat, Punkte 42 bis 44
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    Ab hier wird gerechnet. Jede Tabelle hat eine Spalte pro Kalendermonat des Bewilligungszeitraums; die Zeile sagt, WAS eingetragen wird, die Spalte nur WANN. Alle Beträge in Euro, Monate ohne Bewegung bekommen eine 0.

    42
    Noch einmal die Bestätigung, ob die Zahlen in den Tabellen geschätzt (vorläufig) oder endgültig (abschließend) sind. Muss zu Punkt 8 passen.
    Kopf
    In die Kopfzeile schreiben Sie die Namen der Kalendermonate, zum Beispiel Januar bis Juni. Sie ergeben sich aus dem Zeitraum in Punkt 9.
    A1
    Betriebseinnahmen: alles, was aus der Tätigkeit hereinkommt, im Monat des ZUFLUSSES, nicht im Monat der Rechnung.
    A2
    Privatentnahmen von Waren: der Wert der Waren, die Sie aus dem Betrieb für sich privat entnommen haben.
    A3
    Sonstige betriebliche Einnahmen, zum Beispiel Provisionen, Erstattungen und die in Punkt 26 genannten kostenfrei überlassenen Produkte.
    A4
    Zuwendungen von Dritten: Zuschüsse oder Schenkungen für den Betrieb.
    A5.1-A5.3
    Die drei Umsatzsteuerzeilen: vereinnahmte Umsatzsteuer, Umsatzsteuer auf Privatentnahmen und vom Finanzamt erstattete Umsatzsteuer. Bei Nein in Punkt 32 bleiben alle drei leer.
    Summe
    Summe der Betriebseinnahmen, also A1 bis A5.3 zusammengerechnet, pro Monatsspalte.
    44
    Anmerkungsfeld. Nennen Sie die Position, auf die sich die Anmerkung bezieht, zum Beispiel A1.
  5. 5. Seite 5: Tabelle B Teil 1, die ersten Betriebsausgaben (Punkte 45-46)

    Anlage EKS Seite 5: Tabelle B Teil 1 mit Wareneinkauf, Personalkosten und Raumkosten je Monat
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    Die Ausgabenseite ist auf drei Tabellenteile verteilt, weil sie nicht auf eine Seite passt. Der Aufbau bleibt gleich: Zeile ist die Ausgabenart, Spalte der Monat.

    B1
    Wareneinkauf: Einkauf von Waren und Material für den Betrieb.
    B2.1-B2.3
    Personalkosten getrennt nach Vollzeit, Teilzeit und geringfügig Beschäftigten (Minijobs), jeweils einschließlich Sozialabgaben.
    B3
    Raumkosten der Betriebsstätte, also Miete und Nebenkosten. Bei gewerblicher Nutzung der Wohnung nur der anteilige Betrag aus den Punkten 24 und 25.
    B4-B5
    Weitere laufende Kosten wie Betriebssteuern und Versicherungen des Betriebs.
    46
    Anmerkungsfeld zu diesem Tabellenteil, mit Angabe der Position.
  6. 6. Seite 6: Tabelle B Teil 2 und die Fahrzeugkosten (Punkte 47-48)

    Anlage EKS Seite 6: Tabelle B Teil 2 mit Fahrzeugkosten, Werbung, Investitionen und die Kilometeraufteilung
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    Auf dieser Seite steckt die Kilometeraufteilung. Sie entscheidet, welcher Anteil der Fahrzeugkosten überhaupt als Betriebsausgabe zählt, deshalb lohnt es sich, die beiden Zahlen sauber zu ermitteln.

    B6
    Fahrzeugkosten: Sprit, Wartung, Steuer und Versicherung, aber nur der betriebliche Anteil.
    km
    Jahresfahrleistung getrennt nach betrieblich und privat gefahrenen Kilometern. Aus dem Verhältnis der beiden Zahlen ergibt sich der betriebliche Anteil der Fahrzeugkosten.
    B7.1-B7.3
    Reisekosten, aufgeteilt nach eigenem Fahrzeug, Übernachtung und öffentlichen Verkehrsmitteln.
    B8-B9
    Investitionen ins Anlagevermögen, getrennt danach, ob sie aus eigenen Mitteln oder aus Zuwendungen Dritter bezahlt wurden.
    B10
    Büromaterial einschließlich Porto.
    Zwischen
    Die Zwischensumme dieses Tabellenteils. Sie wird auf der nächsten Seite als Übertrag wieder aufgenommen.
  7. 7. Seite 7: Tabelle B Teil 3, Summe und Gewinn (Punkte 49-50)

    Anlage EKS Seite 7: Tabelle B Teil 3 mit den restlichen Ausgaben, der Summe der Betriebsausgaben und dem Gewinn
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    Hier läuft alles zusammen: die letzten Ausgabearten, die Gesamtsumme und ganz unten der Gewinn. Diese eine Zeile ist die Zahl, auf die das Jobcenter am Ende schaut.

    Übertrag
    Die Zwischensumme aus Tabelle B Teil 2 wird hier noch einmal eingetragen.
    B11-B13
    Telefonkosten (betrieblicher Anteil), Beratungskosten wie Steuerberater oder Buchführung, und Fortbildungskosten.
    B14.1-B14.5
    Reparaturen am Anlagevermögen, Miete für Einrichtung, Nebenkosten des Geldverkehrs, betriebliche Abfallbeseitigung und alles bisher nicht Erfasste.
    B15-B16
    Schuldzinsen aus Anlagevermögen und die Tilgung bestehender betrieblicher Darlehen.
    B17-B18
    Gezahlte Vorsteuer und an das Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer. Bei Nein in Punkt 32 bleiben beide leer.
    Summe
    Summe der Betriebsausgaben: Teil 1, 2 und 3 zusammen.
    Gewinn
    Gewinn: Summe der Betriebseinnahmen minus Summe der Betriebsausgaben, pro Monat. Ein Minus ist zulässig und wird auch so eingetragen.
  8. 8. Seite 8: Tabelle C, was vom Einkommen abgezogen wird (Punkt 51)

    Anlage EKS Seite 8: Tabelle C mit den Absetzungen vom Einkommen, Punkt 51
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    Diese Tabelle ist anders gebaut als die vorherigen: keine Monatsspalten, sondern zwei Spalten je Zeile, Betrag in Euro und Zahlungsrhythmus. Alles hier senkt das anrechenbare Einkommen, leer gelassene Zeilen kosten also Geld.

    Steuer
    Einkommensteuer-Vorauszahlungen und -Nachzahlungen. Der Betrag steht im letzten Vorauszahlungs- oder Einkommensteuerbescheid.
    KV/RV
    Pflichtbeiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, sowie in einer eigenen Zeile private oder freiwillige gesetzliche Beiträge.
    Vorsorge
    Beiträge zur Rentenversicherung, zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung und zu einer Versorgungseinrichtung.
    Kfz
    Kfz-Haftpflichtversicherung ohne Teil- und Vollkasko und ohne Schutzbrief.
    Pflicht
    Weitere gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen, etwa die Berufshaftpflicht von Rechtsanwälten oder Hebammen.
    Riester
    Geförderte Altersvorsorge nach § 82 EStG, also die Riester-Rente.
    Sonst
    Sonstige Absetzungen, zum Beispiel freiwillige Weiterversicherung zur Arbeitsförderung.
    Rhythmus
    In der rechten Spalte steht jeweils, wie oft gezahlt wird: monatlich, quartalsweise oder zu bestimmten Terminen. Ohne diese Angabe kann das Jobcenter den Betrag nicht auf die Monate verteilen.
  9. 9. Seite 9: persönliche Ausgaben und die zweite Unterschrift (Punkte 52-60)

    Anlage EKS Seite 9: personenbezogene Ausgaben, Fahrten zur Betriebsstätte, Verpflegungsmehraufwand und Abschnitt H mit der Unterschrift der selbständigen Person
    Tippen oder fahren Sie über ein markiertes Feld, um die Erklärung zu sehen.

    Die letzten Abzüge betreffen die Person, nicht den Betrieb. Und ganz unten steht die zweite Unterschrift, die viele übersehen: ohne sie ist das Formular unvollständig.

    52
    Hat die selbständige Person ein Kind unter 18 Jahren, das NICHT bei ihr wohnt. Bei Ja Geburtsurkunde oder Unterhaltstitel beilegen.
    53
    Zahlt sie Unterhalt. Bei Ja Nachweis über die Höhe UND einen Zahlungsnachweis beilegen; gezahlter Unterhalt mindert das anrechenbare Einkommen.
    54
    Fahrten zur Betriebsstätte mit dem PRIVATEN Fahrzeug. Bei Nein weiter mit Punkt 57. Die betrieblichen Fahrten stehen schon in Zeile B6.
    55-56
    Einfache Strecke zwischen Wohnung und Betriebsstätte in Kilometern und die Zahl der Arbeitstage pro Woche.
    57-58
    Verpflegungsmehraufwand bei täglicher Abwesenheit von mindestens 12 Stunden, und an wie vielen Arbeitstagen im Monat er anfällt.

    Abschnitt H: Unterschrift der selbständigen Person

    59-60
    Datum und Unterschrift der SELBSTÄNDIGEN Person für die Abschnitte F bis G. Sind Sie zugleich die antragstellende Person, unterschreiben Sie hier UND in Abschnitt E auf Seite 2.
  10. 10. So füllen Sie die EKS mit Erklärungen direkt am Formular aus

    Laden Sie die Anlage EKS von jobcenter.digital oder arbeitsagentur.de herunter und öffnen Sie sie im kostenlosen PDeF-Editor im Browser. Der Editor erkennt das Formular automatisch und erklärt jedes Feld in einfacher Sprache, auch in den Monatstabellen: Sie klicken eine beliebige Monatszelle an und sehen, was in diese ZEILE gehört. Weil die EKS zweimal pro Bewilligungszeitraum fällig wird, hilft die Vorlagenfunktion besonders: Öffnen Sie am Ende des Zeitraums dieselbe Datei erneut, stellt der Editor Ihre Eintragungen wieder her und Sie ersetzen nur die geschätzten Zahlen durch die tatsächlichen. Unterschreiben können Sie per QR-Code mit dem Handy. Die Datei wird dabei nicht auf einen Server hochgeladen: Alles passiert in Ihrem Browser.

    Anlage EKS im PDeF-Editor: erkanntes Formular mit Felderklärung zu den Betriebseinnahmen

Tipps

  • Führen Sie eine einfache Monatsliste über Einnahmen und Ausgaben: Dann ist die abschließende EKS in Minuten ausgefüllt.
  • Das ausgefüllte PDF lokal speichern: Für den nächsten Bewilligungszeitraum öffnen Sie es als Vorlage und aktualisieren nur die Zahlen.

Hinweis, keine Rechtsberatung: Welche Ausgaben das Jobcenter als notwendig anerkennt, entscheidet die Sachbearbeitung im Einzelfall. Details stehen in den Ausfüllhinweisen zur Anlage EKS.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen vorläufiger und abschließender EKS?

Die vorläufige EKS ist eine Prognose vor dem Bewilligungszeitraum; die abschließende EKS enthält die tatsächlichen Zahlen danach. Auf ihrer Basis wird endgültig festgesetzt, gegebenenfalls mit Nachzahlung oder Erstattung.

Muss ich jede kleine Ausgabe eintragen?

Tragen Sie alle betrieblichen Ausgaben in die passenden Zeilen ein und bewahren Sie Belege auf. Privates gehört nicht in die EKS.

Ich habe in einem Monat nichts verdient, was trage ich ein?

Eine 0 in die Einnahmezeile des Monats. Leere Felder führen zu Rückfragen und verzögern die Bearbeitung.

Brauche ich einen Steuerberater für die EKS?

Nein, das Formular ist für Selbständige selbst gedacht. Die Felderklärungen im Editor helfen beim Zuordnen; bei komplexen Fällen kann eine Beratung trotzdem sinnvoll sein.

Die EKS-Tabelle ist quer gedruckt, kann ich die Seite drehen?

Ja. Seiten mit seitlich gedruckten Tabellen erkennt der Editor und richtet sie automatisch auf; zusätzlich drehen Sie jede Seite mit dem Dreh-Knopf um 90 Grad. Sie füllen aufrecht aus, das PDF bleibt beim Download in der Originalausrichtung.

Kann ich denselben Wert in mehrere Monatsspalten auf einmal eintragen?

Ja. Sie können ein ausgefülltes Feld oder mehrere Felder gemeinsam markieren, kopieren und als Gruppe wieder einsetzen. Bei Monatstabellen mit wiederkehrenden Beträgen oder Nullen spart das viel Tipparbeit.

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